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Gemeinsame Einsatzübung meherer Freiwilligen Feuerwehren und des Deutschen Rotes Kreuzes

Am Abend des 05. August wurden die Freiwilligen Feuerwehren Göschwitz, Leutra und Lobeda sowie ein Rettungswagen gegen 17:57 Uhr zu einem gemeldeten Gebäudebrand nach Maua alarmiert. Bereits bei Ankunft war eine schwarze Rauchsäule erkennbar. Dem Einsatzleiter wurden fünf Personen als vermisst gemeldet. Kurz darauf konnten aber drei dieser Personen ausfindig gemacht werden. Diese hatten den Feueralarm nicht ernst genommen und waren vorerst im Bürotrakt verblieben. Erst bei Eintreffen der Feuerwehr wurde diesen Personen der Ernst der Lage bewusst. Während der Lageerkundung ergab sich ein brennender LKW in der Halle einer KFZ-Werkstatt. Des Weiteren waren Schreie aus dem Lagerbereich der Firma zu hören. Umgehend wurde ein Löschangriff durch die ersteintreffenden Kräfte aus Göschwitz aufgebaut und mit der Personensuche im Brandraum begonnen. Hier wurde noch ein Mitarbeiter vermutet. Nach kurzer Zeit konnte dieser in einer Wartungsgrube unter dem brennenden LKW gefunden und gerettet werden. Nach der Übergabe an den Rettungsdienst ging der Trupp zur Brandbekämpfung erneut in den Werkstattbereich. Zeitgleich begannen die eintreffenden Kräfte der Wehren aus Lobeda und Leutra mit der Personenrettung aus dem Lagerbereich. Hier kam erschwerend hinzu, dass das CO - Gasmessgerät auf CO (Kohlenstoffmonoxid) anschlug und Alarm auslöste. Diese Information veranlasste den Rettungsdienst zu einer Alarmstufenerhöhung auf MANV 1 (5-10 Verletzte), da inzwischen auch die Büromitarbeiterinnen erste Symptome einer CO-Intoxikation aufwiesen. Die Im Lager aufgefundene Person wies eine offene Unterschenkelfraktur nach einem Treppensturz auf. Diese hatte sie sich beim Verlassen des Gebäudes durch den Feueralarm zugezogen. Auf Grund der vorherrschenden Hitze erlitt ein Kamerad, welcher bei der Brandbekämpfung eingesetzt war, Kreislaufprobleme und brach im Brandraum zusammen. Der für diesen Fall aufgestellte Atemschutzsicherheitstrupp reagierte umgehend auf die Notfallsituation und konnte den Kameraden binnen weniger Minuten retten und an den Rettungsdienst übergeben. Frei werdende Kräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst beim Transport und der Betreuung der Patienten bis zu deren Abtransport. Etwa eine Stunde nach der Alarmierung hieß es dann „Übungsende“. Ziel dieser Einsatzübung war die Zusammenarbeit der Wehren untereinander sowie das Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst zu üben. Alle „Verletzten“ gehörten zum Übungsszenario. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten der alarmierten Wehren, den ehrenamtlichen Kräften des Sanitätszuges, welche den Rettungsdienst in der Übung übernommen haben, sowie allen Helfern im Hintergrund für die gelungene Durchführung der Übung bei diesen hochsommerlichen Temperaturen. Einen besonderen Dank richten wir auch an die Firma ABZ Nutzfahrzeuge für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Möglichkeit, die Übung auf dem Gelände durchzuführen.

Fotoserien

2026-08-05_Einsatzübung_Maua (DO, 06. August 2026)

Einsatzübung mit FF Lobeda, Leutra und dem Sanitätszug DRK

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Veröffentlichung

Do, 06. August 2026

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